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Papagei Nimona macht eine aufregende Flugreise

Mit ein paar ungewollten Zwischenstopps

Ein schöner Sommertag im Juni. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Da entfliegt Graupapagei Nimona seiner Besitzerin, Frau P.. Diese sieht ihn noch wegfliegen und merkt sich die ungefähre Richtung. Sie setzt sich sofort ins Auto und fährt herum, um Nimona zu suchen. Wegen der grossen Hitze an diesem Tag macht sie sich jedoch Sorgen, dass der Papagei zu Schaden kommen könnte. Die Suche bleibt leider erst mal erfolglos.

Sofort wird eine Vermisstmeldung auf stmz.ch aufgegeben. Nimona ist sehr zutraulich, so dass Frau Purin sich sicher ist, dass das Tier früher oder später eher die Nähe zu Menschen suchen wird, als herumzuirren. Sie wohnt in der Nähe eines Flughafens und tatsächlich wird Nimona kurze Zeit später dort auf dem Flügel eines stehenden Flugzeugs gesichtet. Als ein paar Krähen sie belästigen, flüchtet der Papagei in die Wartungshalle des Flughafens. Die dort anwesenden Mitarbeiter schliessen geistesgegenwärtig die Tür und versuchen, sie einzufangen.

Da Nimona sehr zutraulich ist, fliegt sie alsbald auf die Schulter eines Angestellten, der sie so greifen kann. Alle finden sie sehr nett, dennoch weiss keiner so recht, was nun zu tun ist. Der Tierschutz wird verständigt, und da niemand die Vermisstmeldungen prüft, wird Nimona zunächst in eine Auffangstation gebracht. Eine Mitarbeiterin vom Tierschutz macht sich nun daran, eine Fundmeldung zu verfassen, als sie bei dieser Gelegenheit auf die Vermisstmeldung von Frau Purin stösst und diese sofort anruft.

Erleichtert holt sie Nimona kurze Zeit später wohlbehalten ab.

Vielleicht als Tipp: besser erst melden – dann handeln. So hätte der Zwischenstopp in der Auffangstation vielleicht vermieden werden können.