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STMZ

Dem Tod von der Schippe gesprungen

Büsi Nayra überlebt 7 Wochen alleine in Feld und Wiesen

Nayra ist eine typische Hauskatze. Hier und in der näheren Umgebung fühlt sie sich am sichersten. Doch eines Tages Ende März kommt Nayra nach einem Streifzug nicht mehr nach Hause. Auch eine Vermisstmeldung bei der STMZ führt wochenlang ins Leere. Die Familie R. bereitet sich auf das Schlimmste vor und denkt bereits an eine Abschieds-Zeremonie, die die Kinder jedoch empört ablehnen. Sie wollen die Hoffnung auch nach sieben Wochen noch nicht aufgeben.

Szenenwechsel: Die STMZ-Helferin Frau Monika S. ist eine grosse Katzenliebhaberin. Aus lauter Tierliebe betreut sie in ihrer Freizeit auf einem nahegelegenen Hof eine grosse Anzahl von Katzen. Dafür ist sie im Dorf bekannt. Als eine Nachbarin Frau S. auf ein fremdes Büsi aufmerksam macht, das schon seit ein paar Tagen im Quartier um Futter bettelt, wird sie sofort von Frau S. fotografiert und ins Haus geholt. Frau S. prüft sogleich die Vermisstmeldungen auf der STMZ-Seite und dabei sticht ihr das Bild der dreifarbigen Nayra ins Auge. Sie informiert umgehend die Besitzer, die auch innerhalb einer Stunde vor Ort eintreffen, um das Büsi zu sehen.

Und tatsächlich, es ist Nayra! Alle Betroffenen sind überglücklich – allerdings fällt auf, dass das Büsi eine Bisswunde am Hinterteil hat, unter der sich bereits ein grosser Abszess gebildet hatte. Nicht mehr lange, und es wäre zu einer Blutvergiftung gekommen, was dem Büsi wahrscheinlich das Leben gekostet hätte. Es war also 5 vor 12!

Dank dem schnellen Reagieren der STMZ-Helferin und dem entschiedenen Einsatz des Tierarztes konnte Schlimmeres verhindert werden. Heute ist das Büsi vollkommen genesen. Es geniesst wieder die regelmässigen, stundenlangen Streifzüge und kehrt jeden Abend schön artig nach Hause zurück.