Charlie - nach 1.5 Jahre zurück Zuhause Eine vermisste Katze, monatelange Ungewissheit und ein Anruf, der alles verändert: Die Geschichte von Charlie ist ein bewegendes Beispiel dafür, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte.
Anfang September 2024 liess Frau Bächler ihren Kater Charlie wie gewohnt nach draussen. Als Freigänger war er es sich gewohnt, auch einmal über Nacht wegzubleiben und am nächsten Morgen wieder nach Hause zu kommen. Doch dieses Mal war alles anders: Charlie kehrte nicht zurück.
Frau Bächler suchte ihn verzweifelt, verteilte Flyer und meldete ihn umgehend bei der STMZ als vermisst. Trotz aller Bemühungen blieb jede Spur aus. Monat für Monat verlängerte sie seine Vermisstmeldung – in der stillen Hoffnung, Charlie doch noch wiederzufinden.
Eineinhalb Jahre später, am 26. Februar 2026, erhielt sie völlig unerwartet einen Anruf vom Tierschutz in Kaltbrunn: Charlie sei bei ihnen!
Eine Frau hatte den Kater in Schänis, rund 20 km (!) von seinem Zuhause entfernt, bei einer Gruppe Gänse entdeckt. Da er ungewöhnlich zutraulich war, schöpfte sie Verdacht und brachte ihn zum Tierschutz nach Kaltbrunn. Dort stellten die Mitarbeitenden fest, dass Charlie gechippt war – und fanden schliesslich via STMZ seine Vermisstmeldung.
Die Finderin berichtete, dass Charlie etwa vier bis sechs Wochen bei den Gänsen gelebt hatte. Wo er zuvor war, bleibt unklar. Da er gerne in offene Fahrzeuge stieg, wird vermutet, dass er versehentlich in einen Lieferwagen geraten und ein Stück mitgefahren ist – danach fand er vermutlich den Weg nach Hause nicht mehr.
Heute ist Charlie wieder zu Hause und mit seiner Mutter und seinem Bruder vereint. Frau Bächler konnte es kaum fassen, dass er noch lebt – und dass es ihm so gut geht.
Dank dem Chip, der Vermisstenmeldung bei der STMZ und der aufmerksamen Finderin, fand Charlie nach so langer Zeit wieder zurück nach Hause.
Was für ein wunderbares Happy End!